Stellungnahme ReMaCo zur illegalen Abfallverbringung nach Malaysia

Wien (OTS) Wegen illegaler Abfallverbringung nach Malaysia kommt auch ReMaCo in den Genuss, sich in einem Strafverfahren verantworten zu müssen. ReMaCo hat nach entsprechenden Beschwerden des malaysischen Abnehmers (Ende Juni / Anfang Juli 2020) von sich aus Kontakt mit den Behörden aufgenommen und unterstützt sie vorbehaltlos an der vollständigen und transparenten Aufklärung.

Es freut ReMaCo zu hören, dass FCC laut jüngster Darstellung recyclingfähigen Abfall der Grünen Liste übergeben haben will. Leider hatte FCC verabsäumt, ReMaCo solche Analysen vor Verbringung nach Malaysia zur Verfügung zu stellen. Diesfalls wäre ReMaCo erspart geblieben, sich in einem Strafverfahren verantworten zu müssen. Zu Recht weist FCC darauf hin, dass solches Material genehmigungsfrei zum Recycling nach „Grüner Liste“ verbracht werden durfte. Wie die Widersprüchlichkeiten zwischen der Analyse der FCC und der Sachverständigenexpertise des Umweltbundesamtes zu werten ist, wird von FCC im Strafverfahren aufzuklären und durch das Gericht zu würdigen sein. Soweit ReMaCo in Erfahrung bringen konnte, wurde das nach Malaysia verbrachte Kunststoffmalgut FCC unter einer anderen Abfallschlüsselnummer zur thermischen Verwertung übergeben.

Seit Jahren vermittelt ReMaCo an FCC (konkret FCC Mostviertel) gegen Provision Geschäfte über recyclierbaren Abfall an Kunden zur stofflichen Verwertung zwecks Rückführung in den Produktionsprozess. Bislang vertraute ReMaCo darauf, dass das verbrachte Kunststoffmahlgut vom höchst qualifizierten Personal der FCC korrekt als „Grüne Liste“- Abfall klassifiziert wurde. Jegliche Verbringung wurde direkt von der FCC Mostviertel abgewickelt; die Ladung erfolgte direkt ab Lager FCC Mostviertel, ohne Zwischenlagerung an einem anderen Ort oder Öffnung der Container vor Eintreffen am Bestimmungsort. Der Transport wurde stets direkt vom Abnehmer des Abfalls ab Lager FCC beauftragt. Weder wurde ReMaCo der Abfall jemals übergeben noch war sie jemals Eigentümerin des Abfalls. Auch für eine Notifizierung (Genehmigung) war ReMaCo nie verantwortlich – abgesehen davon, dass das Material nach Ansicht der FCC ohnedies genehmigungsfrei verbracht werden durfte.

Der gegen ReMaCo erhobene Vorwurf strafbaren Verhaltens resultiert daraus, dass sich ReMaCo im Vertrauen auf eine korrekte Klassifikation des Abfalls bereit erklärte, entgegen bisheriger Gepflogenheiten abfallwirtschaftsrechtlich erforderliche Dokumente („Grüne Liste-Vertrag“, Formular Annex VII) als Inverkehrbringerin des Abfalls zu unterfertigen.

Entgegen der Darstellung von FCC verfügt ReMaCo (seit Beginn der Geschäftsbeziehung mit FCC) über eine eingeschränkte abfallrechtliche Genehmigung (eingeschränkt auf die Sammlung von Abfall mit bestimmten Abfallschlüsselnummern). Über eine Sammelberechtigung von gefährlichen Abfällen verfügt ReMaCo nicht.

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Pressekontakt:
ReMaCo Resources Management & Consulting GmbH
Brigitte Benesch
Tel: +43 676 3640088
Email: brigitte.benesch@rmcga.com

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