Birgit Hebein warnt auf Grüner Landesversammlung vor rot-schwarz in Wien | Die Grünen

Wien (OTS) Parteivorsitzende Birgit Hebein hat heute vormittag als Gastgeberin die Landesversammlung der Grünen Wien eröffnet. In ihrer rund 20 minütigen Rede ist Hebein auf die Errungenschaften von 10 Jahren grüner Regierungsbeteiligung eingegangen: Von Verkehrspolitik über die Schaffung von Grünräumen und sozialem Wohnbau. Hebein: „All das, was in den letzten 10 Jahren in dieser Stadt weitergegangen ist, das ist weitergegangen, weil wir es vorangetrieben haben – von der günstigen Jahreskarte und den verbesserten Öffis bis hin zu zwei Drittel geförderten Wohnbau.“ Hebein sieht die größte Gefahr darin, dass die SPÖ es sich nach der Wahl leicht macht und mit der ÖVP koaliert: „In Wien habe ich manchmal den Eindruck, dass die SPÖ davon überzeugt ist, weitermachen zu können wie in den 70er Jahren. Darauf läuft es bei der nächsten Wahl hinaus: Rot-Grün oder Rot-Schwarz. Wollen wir Politik aus dem letzten Jahrtausend oder Politik für die Zukunft?“, so Hebein in ihrer Rede.

Hebein umreißt in ihrer Rede vor den rund 600 anwesenden Grünen im Wiener Austria Center auch ihre Vision für Wien: „Niemand soll in dieser Stadt frieren müssen. Das ist Sozialpolitik. Und niemand soll in dieser Stadt schwitzen müssen. Das ist soziale Klimapolitik. Wir bewahren in Menschen- und Grundrechtsfragen Haltung, das ist eine unserer Stärken“.

Im Hinblick auf die Grüne Regierungsbeteiligung auf Bundesregierung betont Hebein abschließend: „Es ist eine Chance fürs Land, dass es schwarz-grün gibt, auch wenn wir Grüne damit ein Risiko eingegangen sind. Wir Grüne können jetzt eine Ära prägen. Über das grüne 1-2-3-Ticket werden kommende Generationen vielleicht einmal so sprechen, wie wir heute über die Öffnung der Unis und über die Gratis-Schulbücher der 70-er Jahre reden“.

Zu Beginn der Landesversammlung hat der Grüne Budapester Bürgermeister Gergely Karáscony eine Video-Grußbotschaft an die Wiener Grünen übermittelt. Darin spricht er davon, dass Budapest viel von Wien lernen kann, seit die Grünen in Wien mitregieren, besonders in Sachen Klimaschutz und Verkehrspolitik. Sein Ziel ist es, auch Budapest grüner zu machen und die Beziehungen zwischen Wien und Budapest zu vertiefen, denn, so Karáscony: „Vergessen wir nicht, dass Europa – unser Kontinent – und unsere Stadt entweder eine grüne Zukunft haben werden oder keine“.

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